Smoothies- ja oder nein?

Was ich von Smoothies halte....

 

grüne Smoothies

Smoothies sind  bei richtiger Rezeptur und richtigem Verzehr, eine gute Beimischung für eine gesunde Basische Ernährung. Ich habe in der Anfangszeit der Ernährungsumstellung Smoothies in großen Mengen in allen möglichen Varianten für mich getestet. Ich habe dadurch meinen Körper und natürlich meinen Magen und Darm, mit deren Funktion und Auswirkungen gut kennen gelernt. Die unterschiedlichen Reaktionen habe ich analysiert, ausgewertet und gegeben falls verändert. So ähnlich, wie vieles in unserem täglichen Leben auch behandelt wird. Ich werde dir ein paar schlüssige Tipps aus meinen Erfahrungen der letzten drei Jahre geben.

Was ich an Smoothies gut finde….

Smoothies sind von jedem leicht herzustellen und gelten für mich bei richtigem Verzehr als vollwertige Basische Mahlzeit. Besonders in den wärmeren Monaten gibt es immer etwas Grünes in der Natur(Wildkräuter), im Garten(Salate, Grünkohl) oder auch auf dem Markt zu finden außerdem sind sie sehr schnell zuzubereiten. Smoothies mit hohem Anteil an Wildkräuter und wenig Obst, haben sogar eine heilende Wirkung.

Unangenehme Begleiterscheinungen beim Smoothies-Verzehr….

Bei Neueinsteigern kann anfangs der Magen-Darm-Trakt etwas verrücktspielen, da die meisten von uns verschlackt sind. (Ablagerungen im Darm ) Aber das legt sich, bei regelmäßigem Genuss, mit der Zeit. Dann können unsere Körper auch die vielen gesunden Zutaten wieder verwerten, so wie es für uns Menschen eigentlich vorgesehen ist. Ganz nebenbei; Allergien oder Unverträglichkeiten  gegen Gemüse und Salate, wie ich es als Koch fast täglich zu hören bekomme, ist nichts anderes als Verschlackung im hohen Maße. Der Körper wehrt sich gegen frische grüne Lebensmittel, da er sie einfach nicht richtig verdauen kann.

Was ich vermeide….

Fertig- Smoothies sind für mich ein Tabu. Die Gründe sind viel zu viel Zucker( Obst), keine frischen lebendigen Lebensmittel(nährstoffreich), Zusatzstoffe für Farbe, Haltbarkeit, Konservierung und Konsistenz. Fertig- Smoothies verleiten zum schnellen Trinken, was für die Verdauung Nachteile birgt. Die Vorverdauung im Mund fällt dadurch aus, dass wir im Bauch sofort als unangenehmes Gefühl wahrnehmen. So wie fast alles was wir zu schnell in uns rein stopfen. Auch bei selbst gemachten Smoothies ist darauf zu achten, dass Schlückchen weise getrunken wird und am besten noch etwas gekaut wird. Außerdem sollte immer eine fettreiche Frucht oder ein kaltgepresstes Öl zugegeben werden, um die fettlöslichen Vitamine auch nutzen zu können. Obst lasse ich grundsätzlich weg, da der Zuckeranteil  bei den meisten Sorten einfach  zu hoch ist. Eine Ausnahme mache ich bei Himbeeren, schwarze Johannisbeeren und grünen Bananen. Smoothies sind keine Obst- Shakes! Der grüne Gemüseanteil sollte immer überwiegen.

Mein Lieblingsrezept für 2 Prs.
  • 1 grüne Banane
  • 1 Avocado
  • 1 Gurke
  • 1TL Weizengras-Pulver
  • Etwa ein halben Liter Mandelmilch o. Sojamilch
  • ½ Zitrone
  • 1 Hand voll Grünkohl, Blattsalat,Petersilie(oder auch anderes Blattgrün)
  • Flüssiger Stevia je nach Geschmack(ca. 5 -10 Tropfen)

Alles zusammen in einen Mixer (Hochleistung-Mixer sind am besten geeignet) und auf höchster Stufe, bis alles schön cremig ist. Wenn man es löffeln kann wie ein Joghurt, dann macht es mir am meisten Spaß.

Es sollte grundsätzlich immer alle meiner Zutaten in deinem Smoothie enthalten sein, um der ganzen Sache einen gesunden Zweck oder Hintergrund zu verleihen. Da es sehr viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen gibt, sollte mein Rezept als Basis zum Experimentieren benutzt werden. Anfangs sind mäßige Abweichungen mit Obst noch drin, später sollte der Fruchtzucker weichen.

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